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Mit "sanfter Medizin" erfolgreich gegen Multiple Sklerose und Rheuma

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Die Multiple Sklerose (MS) ist noch immer nicht komplett erforscht. Was man aber weiß: Im Gehirn und Rückenmark entstehen zahlreiche (multiple) entzündliche Krankheitsherde. Nach Abklingen kann es zur Vernarbung (Sklerose) und somit zu einer Zerstörung der Nervenbahnen kommen.

Sehstörungen, Missempfindungen, Lähmungen, Koordinationsstörungen, Blasen- und Darmprobleme sowie Erschöpfungszustände können erste Anzeichen für diese Erkrankung sein. Trotz etablierter Therapiestrategien führt diese Erkrankung häufig zur Pflegebedürftigkeit.

Einen seit 25 Jahren schon tausendfach erfolgreich beschrittenen Ausweg aus der Sackgasse bietet eine Anti-Entzündungstherapie, die unter der Bezeichnung Komplexe Ernährungs- und Stoffwechseltherapie nach Dr. med. Olaf Hebener international bekannt ist. Mit seiner Praxis ist Dr. Hebener ansässig im rheinhessischen Winzerort Hohen-Sülzen bei Worms. In sein MS-Therapiezentrum pilgern MS-Patienten aus ganz Europa und teilweise sogar aus Übersee.

Sein Therapiekonzept basiert auf der ursprünglich vom deutschen Arzt Dr. Fratzer gewonnenen Erkenntnis, dass der MS-bedingte entzündliche Zerstörungsprozess offenbar mit dem Verzehr einer essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäure sowie mit den bei MS verstärkt auftretenden freien Sauerstoffradikalen zu tun hat. Dr. Hebeners MS-Therapie fußt daher auf einer fett- und linolsäurereduzierten Diät sowie einer Nahrungsergänzung mit speziellen, hochdosierten Substanzen, die der Entzündungshemmung und dem Schutz vor freiwerdenden, aggressiven Sauerstoffradikalen dienen. Die Erfolgsbilanz dieser Therapie kann sich sehen lassen. Bei mehr als 4.000, oftmals längst austherapierten MS-Patienten wurde die Krankheit stabilisiert und Verbesserungen auf den Weg gebracht.

Auch entzündliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises können erfolgreich behandelt werden.

Aber inwiefern handelt es sich bei Dr. Hebeners Komplexer Ernährungs- und Stoffwechseltherapie um eine Anti-Entzündungstherapie?

Zunächst ist die Multiple Sklerose eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems, bei der die Markscheiden um die Nervenfasern beschädigt werden. Die MS wird den Autoimmunkrankheiten zugeordnet. Das heißt, die Entzündung ist die Folge von gezielten Abwehrreaktionen des Immunsystems gegen den eigenen Körper. So sind z. B. die MS-typischen Schübe akute, massive Entzündungsreaktionen. Noch immer sind die Ursachen der MS nicht erforscht. Deshalb sind auch keine ursächlichen Therapien verfügbar. Die etablierten Behandlungsmethoden versuchen allgemein, durch Medikamente die immunologischen Abläufe zu verändern.

Die Komplexe Ernährungs- und Stoffwechseltherapie nach Dr. Hebener dagegen besteht im Wesentlichen auf einer wirksamen Bekämpfung und Reduktion der Entzündungsvorgänge. Für Dr. Hebener gehören Ernährung und Gesundheit untrennbar zusammen. Trotzdem wird auch heute immer noch von schulmedizinischer Seite aus der Einfluss der Ernährung auf die Entstehung und Entwicklung von Krankheiten als viel zu gering bewertet.

Die Anti-Entzündungstherapie von Dr. Hebener wird von 2 Säulen getragen. Sie sind gleichermaßen notwendig und bestehen: 1. in der Verordnung einer linolsäurereduzierten Diät, 2. in der Einnahme von diätetischen und Vitaminpräparaten. Mit den unterstützenden Präparaten werden antioxidative, antientzündliche und immunmodulierende Effekte erzielt.

Die Linolsäure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, auch bekannt als Omega-6-Fettsäure. Sie ist essentiell, also lebensnotwendig und kann nicht vom Körper selbst gebildet werden. Das heißt, sie muss über die Nahrung zugeführt werden. Sie ist in allen pflanzlichen Fetten und Ölen enthalten wie z.B. Margarine und Sonnenblumenöl, aber auch in Nüssen und Vollkorn. Aus der Linolsäure entsteht als Syntheseprodukt die Arachidonsäure. Und diese ist in großen Mengen unser Feind, weil sie die stark entzündungsfördernden Botenstoffe wie Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene bildet. Bei einem Überschuss an Linolsäure in der Nahrung werden aktive Entzündungen aller Art verstärkt, in besonderem Maße chronische Entzündungen wie MS und Rheuma.

MS-Therapiezentrum

Bahnhofstr. 39
67591 Hohen-Sülzen

Tel: 06243-6083 oder 6084
Fax: 06243-6034

E-Mail: info@ms-therapiezentrum.de
Web: www.ms-therapiezentrum.de

Jetzt mag es verwundern, dass Pflanzenöle wegen ihres hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ja eigentlich generell empfohlen werden. Aber hier ist die undifferenzierte Bewertung der gesundheitlichen Aspekte der Fettsäuren das Problem. Es gibt 2 Typen der ungesättigten Fettsäuren: Die Omega-6-Fettsäuren und die Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind in besonderem Maße enthalten in Kaltwasserfischen wie Makrele, Hering, Lachs und Forelle. Die Omega-3-Fettsäuren -  auch als Fischöl bekannt -  verdrängen den Entzündungsstoff Arachidonsäure und hemmen Entzündungsvorgänge. Beide Fettsäuretypen sind lebensnotwendig. Wichtig ist die richtige Verteilung der Anteile. Die wirksamste Vorbeugung gegen Erkrankungen, z.B. auch Krebs und andere Zivilisationskrankheiten, erzielt man durch die Reduktion der Linolsäure und die Erhöhung der Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung.

Letzteres geschieht mittels Einnahme von diätetischen und Vitaminpräparaten. Allen voran das Omega-3-Fischöl, was eine Entzündungsabschwächung zur Folge hat. Davon abgesehen ist Fischöl ein wirksames Mittel gegen alle Belastungen rund um „Blut und Herz“.

Wichtig für die MS-Therapie sind auch die „RadikalfängerVitamin E und Selen, denn bei Entzündungen steigern die „Fresszellen“ ihren Sauerstoffverbrauch, wobei große Mengen „freier Radikale“ gebildet werden. Im Rahmen des Diätprogramms von Dr. Hebener spielt auch ein Muschelkonzentrat, angereichert mit B-Vitaminen und Coenzym Q10 eine wichtige Rolle. Seine Substanzen regulieren den bei Entzündungen stark gestörten Stoffwechsel.

Die Komplexe Ernährungs- und Stoffwechseltherapie wird seit 1984 in Deutschland praktiziert und hat bei weit über 4.000 MS-Patienten ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit unter Beweis gestellt und das praktisch ohne negative Begleiteffekte. Wer die gezielte Ernährungs- und Stoffwechseltherapie bereits im Frühstadium der MS anwendet - also dann, wenn noch keine größeren Ausfälle von Körperfunktionen spürbar sind - der hat gute Chancen auf weitgehende Unversehrtheit. Das Therapieziel, das Fortschreiten der MS zum Stillstand zu bringen, wird in ca. 80% aller Fälle erreicht. Aber auch längst „austherapierteMS-Kranke wurden auf den Weg der Besserung gebracht.

Eine Patientenbefragung (nach einer Behandlungsdauer von durchschnittlich 5 Jahren) ergab, dass 61,5% der über 400 befragten Patienten eine Verbesserung ihres Zustandes bekundeten, was in Anbetracht des normalen MS-Krankheitsverlaufs als erstaunlich angesehen werden kann.

Doch nicht nur MS-Patienten profitieren von der Therapie. Denn die Krankheitsmechanismen von Multipler Sklerose und rheumatischen Erkrankungen sind sich sehr ähnlich. Das betrifft sowohl die entzündlich-immunologischen Abläufe als auch die konkrete Gewebszerstörung. Insofern wird die Therapie auch sehr erfolgreich bei Rheumaerkrankungen angewandt.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Ursachen der MS nicht geklärt sind, haben alle verfügbaren Therapien ihre Berechtigung. Sicher ist, dass keine Therapie in der Lage ist, die Krankheit zu heilen. Effizient ist ohne Zweifel der Einsatz von Cortison-Präparaten, als wichtiges Therapeutikum bei akuten Krankheitsschüben, in Gestalt von ultrahochdosierten Stoßtherapien, die aber dauerhaft keine Veränderung des Krankheitsverlaufes bewirken.

Der Einsatz von Interferon-beta-Präparaten, Copolymer oder Immunglobulinen sowie Medikamenten der neuesten Generation erweist sich als wirkungsvoll im schubförmigen Stadium, erzielt letztlich eine Verzögerung, jedoch keinen planbaren Stillstand. Bei den chronischen Krankheitsverläufen, die mit zunehmender Dauer der Erkrankung dominieren, herrscht ohnehin noch eine große Hilflosigkeit. Das allgemeine Problem ist die Akzeptanz durch die „Schulmedizin“, dass die Ergebnisse dieser sanften Behandlung den bisherigen überlegen sind. Dies vor dem Hintergrund strengster Überprüfung jedes Einzelfalls.

Die mangelnde Anerkennung wirkt sich vor allem zum Nachteil der Patienten aus, die heute in nahezu keinem Fall auf eine Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen hoffen können, obwohl die Kosten für diese Behandlung wesentlich niedriger sind als jene für konservative Therapien.